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Willkomen am Airborne Museum 'Hartenstein'

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Villa Hartenstein
Kurze geschichte

Im Jahr 1728 wird zum ersten Mal die Herberge ‚Het Rode Hert’ (der rote Hirsch oder Herz) erwähnt. Sie lag am Utrechtseweg in Oosterbeek an einer schon damals eine günstigen Stelle, da die Verbindungsstraße zwischen Arnheim und Wageningen zunehmend wichtiger wurde.

Die damalige Provinzverwaltung ließ die Straße verbreitern und befestigen und es wurden an beiden Seiten Bäume angepflanzt. Gegenüber der Herberge begann eine Landstraße, die über die Heide von Dreien nach Papendal führte. In dieser Zeit gab es noch kein Landgut mit dem Namen Hartenstein. Dies änderte sich, nachdem J. van der Sluys, Rechtsanwalt am Gerichtshof von Gelderland, 1779 die Herberge ‚Het Rode Hert’ mit umliegendem Grundstück kaufte. Er ließ das Gebäude abreißen und errichtete ungefähr an der Stelle, an der heute das Restaurant 'Hartenstein@Laurie' (ehemals Restaurant ‚Kleyn Hartensteyn’) steht, ein Herrenhaus mit Nebengebäuden. Dieses Haus nannte er (wahrscheinlich in Gedenken an Het Rode Hert) Hartenstein. ‚Harten’ könnte auf das Wort „Hert“ (‘Herz’ im regionalen Dialekt) verweisen und das Wort ‚stein’ bedeutet Stein oder Steinpfad. Nach dem Verkauf durch Van der Sluys im Jahr 1792 hatte Hartenstein unterschiedliche Eigentümer. Um 1865 herum wurde die Villa, wie wir sie heute kennen, erbaut. Der damalige Eigentümer, der Amsterdamer Immobilienmakler Th. Sanders, ließ damals alle Gebäude abreißen und anschließend eine neue Villa mit einer Remise usw. bauen. In der Villa ist seit 1978 das Airborne Museum und in der früheren Remise das Restaurant ‚Hartenstein@Laurie’ untergebracht. Nach Sanders wechselte das Landgut in den Besitz des wohlhabenden Arnheimer Holzhändlers G.J. Verburgt, der die Villa um 1905 herum um Wintergärten auf der Süd- und Ostseite erweitern ließ. Auch die Gartenanlagen aus dieser Zeit zeigen, dass Hartenstein zu Anfang des vergangenen Jahrhunderts eine Blütezeit miterlebte.

Nach dem Tod des Ehepaares Verburgt gingen die Villa und das umgebende Grundstück in das Eigentum der Stiftung Verburgt-Molhuysen über, die das Ganze an die Pflegeeinrichtung ‚Het Hemeldal’ vermietete.

1942 wurde die Gemeinde Renkum der Eigentümer und das Gebäude wurde als Hotel genutzt. Während der Schlacht um Arnheim im September 1944 spielte Hotel Hartenstein eine zentrale Rolle als Hauptquartier der britischen Luftlandetruppen unter der Leitung von Generalmajor Roy E. Urquhart.

Das Airborne Museum wurde 1949 gegründet und war damals in einem der Nebengebäude von Schloss Doorwerth untergebracht. 1978 zog das Airborne Museum in das frühere britische Hauptquartiert um. Am 11. Mai desselben Jahres wurde das Museum durch den früheren Befehlshaber Generalmajor Roy E. Urquhart neueröffnet.

Hotel Hartenstein 1944 Hotel Hartenstein 1945
Hotel Hartenstein 1944 Hotel Hartenstein 1945

 

Foto's: Collectie Airborne Museum 'Hartenstein'

 

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